Die Geschichte der Spielkonsolen
Die Geschichte der Spielkonsolen kann man bis heute in sieben Generationen
einteilen.
Im Jahre 1968 gab es die erste Spielkonsole auf der Welt. Sie wurde von
Ralph Baer entwickelt und 1972 erschien sie, die MagnavoxOdyssey. In Deutschland
hießen diese Spiele Telespiele, weil sie an einen handelsüblichen
Fernseher anschließbar waren.
Telespiele konnten nur vorgegebene Spielvarianten bieten. Es galt noch nicht
als PC, denn Programme gab es noch nicht extra zu kaufen, da die Konsole
keinen Prozessor hatte. Sondern mit fest verdrahteten elektronischen Schaltkreisen
wurden die einzelnen Spiele erzeugt.
Zu den Konsolen der ersten Generation gehörten auch die Coleco Telstar
von Coleco und die Home-Pong von Atari.
1976 kam die Konsole mit der 2D-Grafikfähigkeit mit 8-Bit auf den Markt.
Dazu gehörten, die Interton VC 4000, ähnlich der Grundig Superplay
Computer 4000, der einzigen deutschen Konsole. Die Channel F, Atari 2600,
Coleco Vision, Phillips G7000, Atari 5200, Vectrex, SG 1000 von Sega und
der Intellivision, der ersten 16-Bit Konsole.
1983 wurde die Lücke auf den Spielkonsolen Markt mit dem Heimcomputer
gefüllt.
1985 gab es eine verbesserte 2D-Grafikfähigkeit mit 8-Bit, mit Grafikbeschleunigung,
mehr Farben und etwas größeren Speicher. Dazu gehörten das
Nintendo Entertainment System, der Atari 7800, der Action Max und das Sega
Master System.
Ende der 80er, Anfang der 90er gab es meist nur noch die 16-Bit Prozessoren
mit dem ersten Versuch der 3D-Fähigkeit. Es gab die Möglichkeit
der größeren Speichermodule, die CD wurde erstmals als Speichermedium
benutzt. Das Sega Mega Drive kam auf den Markt, sowie das Super Nintendo
Entertainment System. Und das CDi von Phillips mit 16-Bit, der PC Engine,
das Super Grafx von NEC oder das Neo-Geo von SNK.
Mitte der 90er gab es die 3D-Grafikfähigkeit, ein besseren Sound und
gerendete Videosequenzen waren möglich. Es war der Übergang von
einem Modul auf das Speichermedium CD möglich, es gab Memorycards zum
Speichern von Spielständen, die Möglichkeit Audio CDs auf der
Konsole abzuspielen und es gab die Vibrationsfunktion an den Controllern.
Und in Ausnahmefällen war ein Onlinezugang möglich. Diese Funktionen
gingen bei der Saturn von Sega, Play Station von Sony, Nintendo 64, Jaguar
1, 2 und Panther von Atari, der Pippin, 3DO von Panasonic, CD 32 von Comodore
und dem virtual Boy von Nintendo. Alle Konsolen haben mindestens 32 Bit
oder 64 Bit.
Ende der 90er hatten die Konsolen teilweise eine erweiterte Multimediafähigkeit.
Wie den Onlinezugang, eine optionale Fernbedienung, einen Mehrtonkanal und
die Möglichkeit Video-DVDs abzuspielen. Die Konsolen verfügten
über bessere 3D-Grafiken, einen optionalen Einbau von Festplatten,
die Konsole war nachrüstbar und hatte USB- und Netzwerkanschlüsse.
Diese Funktionen waren bei der Nintendol GameCube, der Microsoft Xbox, der
Dreamcast von Sega und der PlayStation 2 von Sony.
Ab 2005 kamen die neuesten Konsolen auf den Markt. Sie haben eine WLAN-Schnittstelle
und sind somit Onlinefähig. Sie verwenden PowerPc Prozessoren und sind
deshalb Multimediafähig. Das sind Konsolen wie die Nintendo Wii, die
Xbox 360 von Microsoft und die Play Station 3 von Sony.
Die Computerspiele entwickelten sich vor rund 50 Jahren. Es gab zahlreiche
Versuche, das Damespiel umzusetzen. Jedoch wurde 1958 das Computerspiel
Tennis for two von William Higinbotham konstruiert. 1970 begann dann das
Zeitalter der Videospiele für den Heimanwender. 1980 entwickelten sich
zuerst noch zwei technisch voneinander getrennte Arten des Computerspiels,
die Computerspiele und die Konsolenspiele, damals auch Telespiel genannt.
1983 gab es eine Überschwemmung schlechter Videospiele am Markt. Der
Computer war der Konsole technisch gesehen überlegener. Etwa 1985 läutete
Nintendo eine neue Ära der Videospiele in Europa ein.
Seit Mitte der 90er wird aus Vermarktungsgründen die beiden Bereiche
der Spielkonsolen und PCs zusammengelegt. Einheitliche Speichermedien wie
DVDs oder CDS und eine kompatible Hardware bieten die Möglichkeit,
parallel für Konsolen und PCs benutzt zu werden.
Heutzutage sind Computerspiele eine wichtige Form und eine weit verbreitete
Unterhaltung.